Sonntag, 17. Februar 2013

Hunter-Style Shin of Beef

....oder auch, wenn Männer Geburtstag feiern.....

Große Ereignisse werfen im Hause Trudi ihre Schatten voraus. In 12 Monaten wird der beste Ehemann von allen 50 und in das soll natürlich entsprechend groß gefeiert werden. Dieses Jahr allerdings lief alles noch eine Nummer kleiner ab und es gab nur ein kleines Essen für liebe Freunde.

Und da mein Männe weder Vegetarier ist, noch auf ein leckeres Bierchen verzichten wollte, sollte das Mahl entsprechend deftig werden.

In der letzten "Jamie" gab es ja mit der Winterküche genügend Anregungen. Und mein Metzger (der beste weit und breit und wenn mal jemand in Uckerath sein sollte, unbedingt bei Strack und Walterscheid vorbeischauen!!!) staunte nicht schlecht, als ich eine Rinderhaxe vorbestellte.
Die wurde mir am Freitag dann feinstens zurechtgemacht, ausgelöst und mit in handliche Stücke zerschnittenen Knochen, ausgehändigt.
Und dann ging es los..... ein bißchen Vorbereitung, ein bißchen Geduld, ein klitzekleinesbißchen Arbeit und man wird mit traumhaft zartem Fleisch, einer super Soße und zufriedenen Gesichtern belohnt!!

Hier also meine (ziemlich veränderte) Variante des Hunter-Style Shin of Beef

Man braucht

3kg Rinderhaxe (lieber ein bißchen mehr) ausgelöst, aber die Knochen brauchen wir auch!
4 dicke Zwiebeln
schwarzen Pfeffer
Salz
Olivenöl
4 Zweige Rosmarin
200 ml Balsamico
500 ml Tomatenpüree
300 ml kräftigen Rotwein
etwas Wasser
400g ganz kleine Zwiebelchen
600g ganz kleine Champignons
Estragon
Tomatenmark
Rotwein

Lost gehts:

Den Ofen auf 150°C. vorheizen. Zwiebeln hacken und mit etwas Öl in einem wirklich großen Bräter andünsten. Rosmarin fein hacken, Pfeffer mörsern und mit Salz (ich hab grobes Salz genommen) mischen. Das Fleisch mit ein wenig Olivenöl und der Gewürzmischung kräftig massieren.
Die Knochen zu den Zwiebeln geben und darauf das Fleisch betten.



Den Rotwein mit etwas Wasser und den Tomatenpüree in einem Topf erhitzen und dann über das Fleisch geben. Den Bräter schließen und in den vorgeheizten Ofen geben. Und dann das ganze für ca. 6 Stunden vergessen... naja nicht ganz, denn zwischendurch muss man mal kontrollieren, ob noch genügend Flüssigkeit vorhanden ist und das Fleisch etwas begießen. Am Ende der Garzeit ist das Fleisch butterzart und zerfällt. Die Knochen hab ich rausgesucht, den Sud durch ein Sieb geschüttet und natürlich aufgefangen und das Mark aus den Knochen durch das Sieb gedrückt und zum Sud gegeben.
Ich hab das schon am Freitag gemacht und dann das Fleisch über Nacht kühl gestellt. Vorher habe ich aber (zugegeben mein Mann war es) das Fleisch von allen Sehnen und dem anhängenden Fett befreit und in kleine Stücke gefisselt. Das schiere Fleisch wurde dann zurück in den wunderbaren Sud gegeben.

Am nächsten Tag hab ich dann die Pilze geputzt und in einer sehr heißen Pfann kurz angebraten, mit ein wenig Estragon würzen und zum Fleisch gegeben. Die winzigen Zwiebelchen (ja, es ist eine blöde Arbeit, aber es lohnt sich) putzen und auch anbraten, dann etwas Tomatenmark und Rotwein zugeben, mit Pfeffer und Salz würzen und kurz schmoren. Dann zu dem Fleisch geben und alles miteinander erhitzen.



Dazu haben wir ein kräftiges Bauernbrot und Salat gegessen...... es gab noch ein paar andere Leckereien und alle waren am Ende satt und zufrieden, was will man mehr!!!

Ein tolles Bild vom Fleisch auf dem Teller gibt es nicht, es war einfach zu schnell aufgegessen....

Laßt es euch schmecken!!

Montag, 21. Januar 2013

Jamies Winterküche

Schon seit der ersten Ausgabe bekomme ich das Magazin "Jamie" im Abo pünktlich zugeschickt.



Zugegeben, viel hab ich noch nicht daraus nachgekocht, einige Salate, ein oder zwei Suppen.....  in der aktuellen Januar/Februar-Ausgabe jedoch finden sich direkt jede Menge Rezepte, die ich unbedingt ausprobieren möchte.

Den Anfang hat die "Pork Shoulder Stroganoff" gemacht, also die Schweineschulter Stroganoff.



Das ist so ein Rezept nach meinen Geschmack, ohne großen Aufwand, einfache Zutaten und eigentlich fix erledigt, wenn man mal von den 3,5Stunden Garzeit absieht.

Da die 6-Personen-Portion für uns dann doch zu viel war, hab ich nur 1kg Fleisch genommen und das war dann auch keine Schweineschulter, sondern Schweinenacken..... mein Metzger war Schuld, ehrlich!! Schulter war aus und da mußte halt der Nacken herhalten!

Und auch wenn das jetzt vielleicht nicht so stylisch und köstlich aussieht, nachkochen lohnt sich auf jeden Fall und Magen und Herz danken es!!





Schweinenacken Stroganoff (so hab ich das dann gemacht....)

1kg Schweinenacken
400g Champignong halbiert
2 Zwiebeln
Olivenöl
1-2 TL Cayennpfeffer
Thymian
1 Knobizehe
2 Gewürzgurken (dicke)
1 kl. Bund Petersilie
Schale und Saft einer Bio-Zitrone
1 Prise geräuchertes Paprikapulver

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Schulter, Pilze und die geachtelten Zwiebeln in einen Schmortopf geben und mit Olivenöl, Cayennpfeffer, Pfeffer und Salz und Thymian kräftig würzen. Gut 300ml (bei mir war es etwas mehr) angießen und ab in den Ofen.
Gute 3,5 Stunden schmoren, ich hab zwischendurch mal nach der Flüssigkeit gesehen und das Fleisch kurz mal übergossen.

Wenn das Fleisch schön weich ist (und ich meine wirklich weich!!) aus dem Ofen nehmen und den Bräter auf den warmen Herd stellen. Das Fleisch herausnehmen und in seine Einzelteile zerlegen, dabei das Fett aussortieren. Das Fleisch zurück in die Soße geben.

Die Flüssigkeit einköcheln lassen, Sahne zugeben und weiter köcheln lassen, bis alles eine schöne Konsistenz hat.

Eine der dicken Gurken in Scheiben schneiden und in die Soße geben. Die zweite Gurke zusammen mit Knobi, Zitronenschale (gerieben) und Petersilie ganz fein hacken. Mit ein wenig Salz und Paprikapulver mischen und die Hälfte davon zum Fleisch geben. Den Rest hab ich in einem Schüsselchen auf den Tisch gestellt, damit sich jeder selber bedienen kann.

Dazu gab es bei uns breite Bandnudeln und es war seeeehrrrr lecker!!!!!

Und mein Sohn hat sich schon das nächste Nachkochprojekt rausgesucht: Die Asia-Nudelsuppe

Freitag, 12. Oktober 2012

Erntedank

In unserem Dorf findet seit einigen Jahren wieder ein Erntedankfest statt. Die Junggesellen stellen auf dem Dorfplatz ein Festzelt auf und es gibt einen deftigen Bauernschmaus und natürlich jede Menge Bier!

Und Samstags findet dann in unserer Wallfahrtskirche ein Erntedankgottesdienst statt. Von Anfang an habe ich mit meinen Eltern immer die Kirche geschmückt.

Dieses Jahr sind meine Eltern mit meinem Junior in Ferien gefahren, also hab ich die Kirche allein geschmückt. Und dafür hab ich mir alles zusammengesucht, was Feld und Küche zu bieten haben.

Einen ganz tollen Gemüsekorb bestellen die Junggesellen immer bei Bioland Hüsgen.




Aus unserem Fundus sind dann alle anderen Sachen, viel Obst und Gemüse, aber auch Wein und Bier, Eingemachtes und Marmelade.



Und da es keinerlei Geld mehr für Altarschmuck gibt, hab ich im Garten ein wenig geräubert....



Dienstag, 18. September 2012

Jamie sei Dank......

...bei uns gab es das ultimative Brathähnchen!!!

Das soll jetzt keine Werbung sein! Seit es die Zeitschrift "Jamie" gibt, beziehe ich sie im Abo und zugegeben, ich koche nicht immer daraus. Aber das ein oder andere Rezept hab ich schon ausprobiert und es war immer lecker!

Im neuesten Heft nun, ist ein Rezept für ein "Roast Chicken" und weil ich total auf Brathähnchen stehe, mußte das einfach mal fix ausprobiert werden.
Aber natürlich konnte ich wieder mal nicht die Finger von dem Rezept lassen..... ich kann nicht nach Rezept kochen, Rezepte sind für mich nix anderes als detailierte Anregungen, wage Vorgaben und Ideen. Und diesmal mußten die Knoblauchzehen daran glauben (5 Stück an der Zahl) und die Hühnerbrühe wurde durch Gemüsebrühe ersetzt... hat dem Hähnchen nicht geschadet!

Ansonsten hab ich mich an die Anweisungen gehalten und wir (meine Männer und ich) waren von dem Ergebnis extrem angetan, lecker, saftig und zart..... (war aber auch ein erstklassiges Hähnchen!!)


(Irgendwie war das Hähnchen aber knuspriger, als es hier aussieht.....)

Zu diesem Hähnchen hab ich noch Möhren-Selleriesalat und eine Schüssel grünen Salat gemacht. Dazu ein paar Oliven und ein bißchen Brot! Lecker!!



Das Rezept schreib ich jetzt nicht hier rein, denn so ein Verlag hat Mitarbeiter und die wollen auch noch was verdienen.... aber letztendlich mach ich jetzt doch einfach mal ein wenig Werbung, denn ihr könnt das Heft ja selber kaufen!

Und noch eine Sache liegt mir auf dem Herzen:

Ich lese quasi täglich in allen möglichen Food-Blogs und da hab ich jetzt ein kleines, persönliches Problem.... wie kriegt ihr lieben Blogger immer diese hammermäßigen Fotos hin? Kocht ihr extra für die Posts?? Wenn ich so etwas leckeres vorbereite, dann scharren meine Jungs schon mit den Hufen, da ist nix mehr mit nett drapieren, Decke zurechtrücken und Licht perfekt einstellen... da geht es (sozusagen) um Leben und Tod! Die wollen dann Essen.... dazu kommt noch, das wir meist erst am Abend essen und ich halt auch dann erst koche.... was die Beleuchtung meiner Werke zu einem ernsten Problem werden läßt! Zumal ich auch noch in einem Holzhaus lebe und keine weißen Wände hab, die auch noch den kleinsten Rest Licht reflektieren.

Also Mädels und Jungs: Meine Bilder können nicht perfekt werden, denn ich muss immer aus dem prallen Leben heraus knipsen!! Dafür sehe ich aber immer das Leuchten in den Augen meiner Kerle, wenn es gleich was zu futtern gibt......

Liebe Grüße
Trudi

Dienstag, 4. September 2012

Gemüse, Gemüse......

Mein Vater hat einen großen Gemüsegarten in dem alles ein wenig, na sagen wir mal, kreuz und quer wächst! Aber es wächst und es gibt immer eine reiche Ernte....

...von der wir dann auch profitieren!!

Am Wochenende gab es rote und gelbe Bete, lecker Mohrrübchen und ganz feine kleine Zuchini... was für ein Fest!

Die Zuchini hab ich mit dem Gemüseschäler ganz fein abgezogen und mariniert. Die Marinade ist eher schlicht, Weinessig, Olivenöl, grobes Salz, grober Pfeffer und frische Chilischote. Noch ein paar kleine Tomaten dazu und lecker!!



Die Bete wurde gekocht und dann ganz fein gehobelt und schlicht auf die Platte drappiert. Die Möhren hab ich auch wieder mit dem Sparschäler in feinste Scheiben ge.... (ja wie nennt man das denn eigentlich?) hobelt?!
Ein kleines Zwiebelchen sehr fein schneiden und mit ein wenig Olivenöl dünsten, die Möhren"nudeln" zugeben und mit Pfeffer, Salz und Ras el Hanout würzen. Dann kam noch ein Schuss Holunderblütenessig dazu und dann ca. 5 Minuten köcheln lassen. Pinienkerne wären sicher auch lecker dazu......

Die Möhrchen aus der Pfanne fischen, den Sud weiter einkochen, mit einem Löffelchen Honig. Nochmal kräftig würzen und dann diese Marinade über die Möhren und die Bete verteilen. Noch ein wenig Petersilie drüber und genießen! Bei mir sind noch ein paar getrocknete Blüten auf den Möhren gelandet....



Ich hatte mich von der Menge her ein bißchen vertan, aber am nächsten Tag waren die Gemüse noch genauso lecker!! Kann man also auch gut auf Vorrat machen und ein bißchen ziehen lassen.

Und an den Fotos könnt ihr mal wieder sehen, das mir Essen und Kochen wichtiger sind, als knipsen...... Asche über mein Haupt!

Montag, 3. September 2012

Ernteglück.....

Ja, es war hier in der letzten Zeit sehr ruhig, hier und auch im Patch-Blog. Manchmal fehlt Lust und Zeit, manchmal sind andere Dinge wichtiger, manchmal hab ich aber auch nix zu sagen!

Aber geerntet hab ich in diesem Jahr schon reichlich!
Ich hab eigentlich noch überhaupt keinen Gemüsegarten, aber in Töpfen hab ich einige Tomaten- und Paprikapflanzen und diese tragen in diesem Jahr ganz außergewöhnlich viel. (Dafür hatten wir nicht eine Kirsche am Baum und es gab auch keine Himbeeren, manchmal ist das Leben ungerecht!!)



Der erste richtig bunte Tomatensalat des Jahres, ist für uns immer ein Fest! Nur mit ein wenig gutem Essig und Olivenöl, ein wenig großes Salz und Pfeffer - ein Hochgenuss!!



Und morgen zeig ich dann, was ich noch so mit der Ernte aus Vatterns Garten gemacht hab.....

Donnerstag, 12. Juli 2012

Mein Geschenk für Arthurs Tochter.....

Den Blog Arthurs Tochter kocht lese ich immer wieder gern und jetzt wird dort direkt ein mehrfacher Geburtstag gefeiert!!

Und Arthurs Tochter hat natürlich auch Geschenke verdient und sie hat auch Wünsche geäußert..... es dreht sich alles um die Zahl DREI 3!!!!

Passenderweise hab ich diese Woche ein Foto zur Zahl DREI und eine klitzekleine Geschichte dazu.


(von links nach rechts: Uli, Sylvia und ich/Trudi)

Zum dritten Mal koche ich bei der IWO in Hennef und helfe dabei, ca. 85 Kinder und Betreuer satt zu bekommen. Also gibt es direkt einen doppelten Bezug zu Arthurs Tochter und dazu kommt auch noch, das wir drei Mädels in der Küche sind.

Was die IWO ist? Die IWO ist die "Integrative Ferienwoche für Kinder mit und ohne Behinderung" in Hennef und wir bieten Workshops in den verschiedensten Bereichen an. Von "Bewegung in der Natur", Trommeln bis zu Tanz und Gesang wird viel geboten und die Truppe ist bunt gemischt. Hier treffen sich nicht nur Kinder mit und ohne Behinderung, sondern auch noch verschiedene Nationalitäten und alles läuft rund und harmonisch ab!!! Es gibt keine Ausgrenzungen und keine Unterschiede....... ein kleines bißchen Paradies.....

Und was wir kochen? Ach ja, darum geht es auch ja auch noch.....
Gut, es gibt keine große Kochkunst, aber satt sind noch alle geworden und den Pänz schmeckt es!

Montag:  Nudeln mit Tomatensoße, Schokopudding
Dienstag: Chili con Carne und sin Carne (Vegetarier haben wir ja auch), Fladenbrot und Melone
Mittwoch: Kartoffelsalat und Hackbraten, Kirschquark
Donnerstag: Döppekochen mit Apfelmus oder Kräuterquark und Eis zum Nachtisch
Freitag: ein buntes Buffet mit Hilfe der Eltern

Das war jetzt mein kleiner Beitrag zur "DREI" von Arthurs Tochter...... Alles Gute weiterhin und das ich noch ganz viele vergnügliche Posts lesen kann!!!!

Sonntag, 1. Juli 2012

Blaubeer-Schmand-Kuchen

Ich sag es besser direkt, ich bin eigentlich kein soooo großer Blaubeerfreund!!

Aber was macht man nicht alles, wenn der Göttergatte die gern ißt??? Na klar, man backt ihm einen Blaubeerkuchen.

Die Idee dazu fand ich in irgendeiner Frauenzeitschrift, wie das nunmal so ist, ich kann die niemals (ganz ausgeschlossen) 1 zu 1 nachbacken. Es geht einfach nicht, ich hab Rezeptsperre.....

Also hab ich den jetzt mal nach meinem Gusto gemacht und er ist richtig lecker geworden! Von meinen Männer bekam er das Gütesiegel "Bitte wieder backen" - mehr geht quasi nicht!

(Für eine Tarteform)

Blaubeer-Schmand-Kuchen

300g Blaubeeren
150g Magerquark
150g Mehl
1 Prise Salz
80g Zucker
1 TL Backpulver
Schale und Saft einer halben Biozitrone
50 ml Sonnenblumenöl
50 ml Milch
300 g Schmand
1 EL echten Vanillezucker
1 Pck. Puddingpulver "Sahnegeschmack"
2 Eier

Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Blaubeeren vorsichtig verlesen und nur wenn nötig, waschen.
Mehl, 75g Quark, Salz, 40g Zucker, Öl und Milch in den Thermomix geben und ca. 30 sek/ Teigknetstufe mischen.
In eine gefettete und bemehlte Tartform geben und diese gut damit auskleiden.
Dann den Schmand, den restlichen Quark, Puddingpulver, 40g Zucker, Vanillezucker und Eier in den Mixtopf geben und bei Stufe 4 ca. 20 sek durchmixen.
Die Mischung auf den Teig geben und darauf die Blaubeeren verteilen.


Ca. 40 Minuten backen - dann sollte er so aussehen:


(Leider hat der leckere Kuchen hier nicht die Platte bekommen, die er verdient hätte... ich gelobe Besserung!!)

Und wenn er ein wenig abgekühlt ist, dann kann man ihn ganz hervorragend mit einem Kaffee und vielleicht etwas Vanillesahne genießen!





Macht euch einen schönen Sonntag!!

Freitag, 15. Juni 2012

Spargelsalat

Die Saison ist ja fast vorbei.... schade eigentlich!! Aber ich bin da hart, Spargel gibt es absolut nur während der offiziellen Spargelzeit und dann auch nur aus Deutschland, möglichst aus der Nachbarschaft.....

Spargel in jeder Version kommt dann möglichst häufig auf unseren Tisch und wir mögen sowohl den weißen als auch den grünen Vertreter.

Beim letzten Grillabend habe ich dann einen Spargelsalat gemacht.

Eigentlich ganz einfach:



grünen Spargel dämpfen
Coktailtomaten halbieren
Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden
eine Avocado schälen und in Stücke schneiden
Rauke waschen und kleinschneiden
Pilze putzen und in feine Scheibchen schneiden
alles mit einem feinen Dressing mischen

LECKER!!

Dazu gab es noch ein leckeres Grillsteak und Pizzabrot....... wo ist das schöne Wetter nur geblieben!!

Sonntag, 13. Mai 2012

Spargel, Erdbeeren, Muttertag.......

.....es ist wie es ist... einmal im Jahr verkaufen die Blumenläden doppelt so viele Sträuße wie sonst, die Pralinenindustrie jauchzt und Männer und Jungs laufen ratlos durch die Gegend..... der Muttertag naht!

Ich hab es damit ja eigentlich nicht so sehr, aber ich hab mich schon riesig gefreut, als mein Junior heute früh mit einem selbstgebackenem Herz ankam. Aus Honigkuchen - lecker!!!



Meine Nähuli und meine Schwiemu können nicht auf Blumen oder Pralinen hoffen, Muttertag wird bei uns zum Spargelessen geladen.
Ganz klassisch, mit Spargelcremesuppe, Spargel satt mit Schinken, Kartoffeln und Sößchen und dann natürlich einem Erdbeerdessert.

Zur Spargelsuppe habe ich diesmal Kekse nach diesem Rezept von Nic gebacken. Das war so eigentlich nicht geplant, aber Brot war mir zu langweilig und die Kekse waren ratzfatz fertig. Außerdem konnte ich damit endlich meinen Kölner Dom-Ausstecher einweihen. Und wenn ihr genau hinseht, dann könnt ihr entdecken, das mein Dom sogar schunkeln kann!!! Und lecker sind die.....!!




Zum Nachtisch gibt es dann auch was Feines, aber das zeige ich euch später!!!

Samstag, 14. April 2012

Scharfes Rindfleisch aus dem Wok

Es gibt so Gerichte, die mag mein Mann, aber die braucht er nicht unbedingt......

....wenn sich mein Mann schon mal was wünschen kann, dann kommt fast regelmäßig:

"Mach mal wieder scharfes Rindfleisch!"

Na aber gerne doch!!





Dafür brauch ich:

Rinderfilet oder Hüfte
1-2 rote Paprika
1 Gemüsezwiebel
Pilze
2cm frischen Ingwer
1 Knoblauchzehe
Sambal Oelek
Sojasoße
Zucker
Salz
Glasnudeln

Das Fleisch (die Menge kommt da natürlich sehr auf die Essgewohnheit des Kerls an)  in mundgerechte Stücke schneiden. Ingwer und Knobi sehr fein hacken und zum Fleisch geben, dazu etwas Sojasoße und ca. 1 TL Sambal Oelek geben und alles gut verrühren, mindestens 2 Stunden marinieren.
Zwiebel, Paprika und Pilze in Streifen und Scheiben schneiden.
Die Glasnudeln schon fertig kochen und mit ein wenig Öl mischen, bereitstellen.

Etwas Öl in dem Wok erhitzen, darin das Gemüse scharf anbraten und mit Sojasoße, etwas Zucker und Sambal Oelek würzen. Das Fleisch zugeben und wirklich nur sehr kurz bruzzeln, es soll noch ganz zart bleiben, bloß nicht durchbraten!
Die gekochten Glasnudeln unterrühren und sofort servieren..... schön scharf und lecker!!
Mein Mann trinkt am liebsten ein Bier dazu.....

Sonntag, 8. April 2012

Frohe Ostern!


Hier kommt der Osterhase zum Fest.....




den nehme ich nachher mit zur Familienfeier. Es ist ein Rüblikuchen, passend zum Anlass....


Rüblikuchen

250g Möhren fein gerieben
250g Haselnüsse fein gemahlen
12 Zwiebackscheiben fein gemahlen
200g Zucker
5 Eier
1 P. Vanillezucker
1 P. Backpulver
1 Prise Salz
Saft und Schale einer unbehandelten Zitrone

100g Schokolade
1 El Nutella
1/2 El Sonnenblumenöl

Die Eier trennen, Eigelb mit Zucker sehr schaumig rühren. Nüsse, Zwiebackmehl und Möhren, Saft und Zitronenabrieb untermischen. Eiweiß mit etwas Salz sehr steif schlagen und unterheben. In eine Form (Sprinform oder große Hasenform) geben und bei 190°C ca. 45-60 Minuten backen, kommt auf die Größe der Form und den Ofen an.

Nach dem Abkühlen  aus der Schoki, Nutella und Öl einen Guss herstellen und den Hasen/Kuchen damit bestreichen und nach Wunsch verzieren.

Und dann am besten mit Vanillesahne genießen!!!

Allen ein schönes Osterfest!

Donnerstag, 29. März 2012

Wenn Mütter Langeweile haben......

.... gut, diese Situation gibt es ja eigentlich nicht.....

....aber wenn, dann kommen sie schon auf seltsame Ideen!!!

Meine liebe Patchfreundin Marion hat im Netz ein Bild von lustigen Nudel-Würstchen gefunden und war der Meinung, das wäre doch etwas für den Speiseplan unserer Integrativen Ferienwoche.
Ok, das muss dann aber vorher mal dringend ausprobiert werden und wozu hat man schließlich einen jugendlichen Sprössling daheim, der sich prima als Versuchskaninchen eignet.

Also hab ich mich brav in die Küche gestellt und Spaghetti durch Siedewürstchen gepiekst. Das geht ganz gut, ist aber absolut NICHT für die Verpflegung von 80 sehr hungrigen Mäulern geeignet, es sei denn, man beginnt bereits um 6.00Uhr in der Frühe und hat den ganzen Tag über nix anderes mehr zu tun.



Sohnemann war sehr skeptisch und sagte doch tatsächlich sowas wie "mit Essen soll man doch nicht spielen!" Tausende Mütter werden mich darum beneiden...... und dabei hat er den Satz von mir sicher nie gehört......

Und klar, das Ergebnis sieht lustig aus, aber es sind einfach nur Würstchen mit Nudeln!
Nun denn liebe Mütter, solltet ihr mal überhaupt nicht wissen, was ihr mit eurer Zeit anfangen könnt, dann bitte, nur zu........


.....hier übrigens mit einer super leckeren Curry-Soße, nach einem Rezept aus dem Sansibar-Kochbuch vom Thermomix.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Gemalztes Flockenbrot

Ich liebe Brot!
Morgens, mittags, abends und zwischendurch auch!
Am liebsten aus Vollkorn und kräftig deftig und natürlich selbstgebacken!

Daher bin ich auch immer auf der Suche nach leckeren neuen Rezepten. Zu kompliziert sollten sie nicht sein und das Brot muss sich gut halten. Bei meiner Blogrunde bin ich bei Feinschmeckerle auf das gemalzte Mehrkornflockenbrot gestoßen. Sieht lecker aus, hört sich nicht kompliziert an.... aber leider leider mit Weißmehl gebacken. Das kann man ja ändern! Und so habe ich vollkommen hemmungslos in dem Rezept des armen Bernd Armbrust rumgefuhrwerkt und herausgekommen ist meine eigene Version dieses echt leckeren Brotes......

Es hat uns die letzten zwei Tage beim Frühstück wirklich überzeugt und ich bin sicher, das werde ich öfter backen!




200g Haferflocken (Mehrkorn war nicht zur Hand....)
0,3 L Malzbier (erwärmt)
60g  Rübenkraut

300g Dinkel (frisch gemahlen)
200g Roggenmehl 1150
75g Sauerteig
20g Salz
20g Hefe
300g Wasser

Haferflocken mit Malzbier und Rübenkraut vermengen und ca. 2 Stunden ziehen lassen.

Den Dinkel mahlen, Roggenmehl zugeben, ebenso Sauerteig, Hefe, Wasser und Salz. Alles gut durchkneten. Mein Thermomix hat 3 Minuten geknetet. Anschließend die eingeweichten Haferflocken zugeben, bei mir ist auch noch eine Handvoll Sonnenblumenkerne dazugekommen, und weitere 3 Minuten kneten. Anschließend 30 Minuten ruhen lassen. Nochmals kurz kneten und dann in eine gefettete und gemehlte Kastenform geben. Wieder ruhen lassen, bei mir dauerte das nochmal ca. eine Stunde.

Dann mit ein wenig Wasser bestreichen, nach Wunsch Haferflocken drübergeben und bei 220°C ca. 40 Minuten backen. Bei mir bekam das Brot eine recht dunkle Kruste, was dem Geschmack aber überhaupt nicht schadet. Sehr lecker mit Ziegenkäse........

Wer das Rezept mal nahezu orginal nachlesen möchte, dem sei nochmal Feinschmeckerles Blog empfohlen.
Viel Spaß beim nachbacken!

Sonntag, 29. Januar 2012

Frühstück ist fertig.....

......mit dem Ruf bekomme ich meinen 13. jährigen Sohn dann doch auch Sonntags aus dem Bett!

Und heute gab es

Quarkhörnchen!!!



Das Rezept habe ich im Wunderkessel gefunden und leicht abgeändert. Natürlich hab ich den Teig mit meinem Lieblingsküchengerät, dem Thermomix, gemacht. Ein toller Teig, der überhaupt nicht klebt und sich ganz einfach verarbeiten läßt.

Also wer Lust hat, auch so leckere Hörnchen zu backen, sollte einfach mal im Wunderkessel stöbern.... es lohnt sich!!

Und jetzt wünsche ich allseits einen schönen Sonntag!

Mittwoch, 18. Januar 2012

Guten Morgen.......

so lautete das letzte Motto von Luzia Pimpinella bei "Beauty ist...." und meine Morgen-Beauty war in dieser Woche dieses Brot.

Ein ganz einfacher Teig und wirklich simple, aber leider leider ist es nach dem Ruhen im Gärkörbchen ein ganz klein wenig in die Breite gegangen, was dazu führte, das wir es mal etwas anders geschnitten haben. Mein bester Göttergatte hat es kurzentschlossen in 1/8 geschnitten und diese dann quer in Scheiben, somit hatten wir hinterher lecker belegte Tortenstücke....

Aber hier das Rezept:

200g Weizen gemahlen oder Weizenvollkornmehl
200g Dinkel 630
100g Roggen 1150
10g Salz
15g Hefe
1 TL Brotgewürz
1 EL Balsamessig
1 TL Rübenkraut
Wasser, so ca. 350g

Den Weizen mahlen und dann aus allen Zutaten einen Teig kneten. Der Teig wurde bei mir 5 Minuten geknetet und war am Ende weich und nicht sehr klebrig. Beim Wasser muss man ein bißchen spielen, wie es halt paßt!
20 Minuten stehen lassen, anschließend nochmal für eine Minute kneten.
Dann in ein gut bemehltes Gärkörbchen geben und weitere 30 Minuten ruhen lassen.

Den Ofen auf 240°C aufheizen und sobald der Ofen die Temperatur erreicht hat, den Teig auf ein Lochblech oder den aufgeheizten Stein geben und 25 Minuten backen, dabei einmal ein wenig Wasser in den Ofen geben. Danach weitere 30 Minuten bei 180°C backen.



Mir hat das Brot am besten mit Käse geschmeckt, zu altem Gouda ein Träumschen.....

Ob ich wohl jemals schaffe, bei vernünftigem Licht zu knipsen?????

Und was andere Leute so für einen "Guten Morgen" brauchen, seht ihr hier!

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Mediterraner Nudelsalat.....

.....oder Asche über mein Haupt!!

Schon im September bat mich meine Cousine Tine um das Rezept für meinen Nudelsalat. Den gibt es im Sommer sehr häufig, zu allen möglichen Gelegenheiten und auch gern mal als Abendessen.
Erst fehlten aber die Bilder, dann hatte ich das Rezept zwar gespeichert, aber es war mir irgendwie abhanden gekommen.

Also hier ist es:
(und es ist so simple, das es fast schon peinlich ist!!)



Nudeln bißfest kochen, ich nehm gern Farfalle, aber da kann man ganz nach persönlichem Geschmack gehen. Sagen wir mal ein Paket, 500g.

Und jetzt geht es los.....

2 rote Paprika
einige getrocknete Tomaten
Kirschtomaten
Oliven
Schafskäse oder Mozarella
Zuchini
Pilze
2 Bund Rauke
Pinienkerne

Die Paprika können ganz nach Wunsch geröstet und gehäutet werden, anschließend in Streifen schneiden. Die Zuchini in etwas Olivenöl rösten, Tomaten kleinschneiden, Pilze in feine Scheiben schneiden.
Mozarella zupfen, Schafskäse würfeln, Rauke waschen und ein wenig kleinschneiden. Pinienkerne rösten.

Aus
Olivenöl
Balsamessig
Pfeffer
Salz
Schabziger Klee
ein wenig Sahne
ein wenig Honig
ein Dressing mischen.

Anschließend alles noch warm zusammenrühren und essen..... Lecker!!!



Und hier die Turbomethode:
beim Italiener um die Ecke einige leckere Kleinigkeiten besorgen und alles mit heißen Nudeln mischen...... Dressing dazu - feddisch!

Ach und die Bilder sind diesmal mit dem Handy gemacht.... nochmal Asche und so......

Donnerstag, 10. November 2011

Vergänglich? Schokoküchlein!

Die liebe Luzia Pimpinella fragte heute nach "Vergänglichem" für das zweite Novemberthema..... na gut, bei November und "Vergänglich" denke ich zuerst mal düstere Friedhöfe, verfallene Mauern und  modernde Blätter....

....aber im Moment ist das Wetter ja eigentlich ganz schön und ich bin überhaupt nicht düster und vergänglich eingestellt! Also mußte mal ganz fix etwas vergängliches her, das nix düsteres oder trauriges an sich hat!!

Schokokuchen!!! In meiner Familie fällt er immer dem blitzartigem Verzehr zum Opfer und ist damit ja sowas von vergänglich...... ist schon traurig, so ein Schokokuchen-Schicksal!!





Bei mir gibt es auch nur noch die Reste der Reste zu sehen, denn die wirklich hübschen Küchlein, oder Muffins oder Cupcakes (obwohl nix davon so richtig stimmt) sind längst verputzt.

Und hier das Rezept:

Schokoküchlein "us der Lammäng"



1 Glas Sauerkirschen
70g Butter
1 Tafel Zartbitter Schoki (100g)
150g Zucker
1 Tl Vanillezucker
1 Ei
210ml Milch
1 TL Essig
300g Mehl
2 TL Backpulver
1 knapper TL Salz
80g Schokoflocken oder Schokosplits

Die Sauerkirschen gut abtropfen lassen.
Die Schoki zusammen mit der Butter und dem Zucker schmelzen, ich mach das im Thermomix, und anschließend ein wenig abkühlen lassen. Dann das Ei und die Milch zugeben, kurz durchrühren. Anschließend die übrigen Zutaten, mit Ausnahme von Kirschen und Schokoflocken, zugeben und gut vermischen. Es soll wie ein Muffin-Teig werden. Jetzt nur noch die Kirschen und die Schokoflocken zugeben und vorsichtig unterheben.

Dann die Masse in vorbereitete Muffin-Förmchen geben und bei ca. 180°C für ungefähr 20 Minuten backen. Immer ein Auge draufhalten...... Bei mir reicht der Teig für 12 Muffins und einen Minikuchen.
Selbige kann man dann wunderbar mit Schokoguss, Icing oder Puderzucker verzieren. Wir mögen sie sehr gern nur mit Vanillesahne... die war auch sehr vergänglich, daher gibt es davon keine Fotos!!

Und jetzt ran an den Mixer und backt euch ein Stück Vergänglichkeit!!

Noch eine kleine Anmerkung..... die Fotos sind "natürlich" absichtlich so düster... ist dem Thema geschuldet.... *duckundweg*

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Die Farbe Orange......

.... oder auch



Kürbis-Hack-Auflauf

bei  Luzia Pimpinella gibt es jede Woche  dieses schöne Foto-Projekt. Na und eigentlich bin ich ja überhaupt kein Fotogenie, aber zum Thema "Orange" hatte ich doch glatt den richtigen Partner in der Küche liegen.
Also ist mein Beitrag zu diesem Donnerstag ein Rezept...

Und das braucht ihr für zwei Personen:

1/2 kleinen Hokkaido-Kürbis
1 mittlere Zuchini (glücklich, wer solche Schätze im Garten hat!)

2 Zwiebeln
1 Dose gehackte Tomaten
etwas Tomatenmark
300g Hackfleisch gemischt
eine kleine Hand voll Rosinen
Gewürze (Pfeffer, Salz, Cayennepfeffer, Gemüsebrühe, Baharat)
Olivenöl
Balsamessig
1 Mozarella
Parmesan

Los geht es.....

Aus den Tomaten, einer Zwiebel ein wenig Öl und Pfeffer und Salz habe ich ein Tomatensößchen gekocht. Ich mache das ja mit dem Thermomix, dann läuft das so: Zwiebel schälen und halbieren, rein in den Topf und bei St5/3Sek. schreddern, anschließend ein wenig runterschieben, mit ein wenig Öl bei 100°C 2 Minuten St1 garen. Tomaten draufgeben, mit ein wenig Wasser angießen und Würzen. Bei mir kommen Pfeffer, Salz, Brühe und eine Prise Zucker dran, außerdem ein kleiner Schuss Essig. Dann bei 100°C ca. 25 Minuten köcheln lassen und anschließend kurz pürieren.

Derweil den Kürbis gut schrubben (schälen ist bei dieser Sorte ja glücklicherweise nicht nötig) und in feine Spalten schneiden. Die Zuchini auch waschen und in Scheiben schneiden.



Das Hackfleisch schön krümelig braten und würzen, ich habe während des Anbratens auch die Rosinen zugegeben, mit Aprikosen könnte ich mir das aber auch gut vorstellen. Besonders kräftig habe ich mit Baharat gewürzt, ich liebe dieses Gewürz. Die Tomatensoße habe ich unter das Hackfleisch gemischt. Natürlich kann man Soße und Hackfleisch direkt gemeinsam kochen, aber bei mir war es gestern nunmal so, wie hier beschrieben.



Dann wird alles in eine Auflaufform geschichtet, schön bunt durcheinander oder auch ein wenig geordnet, je nach Lust und Laune. Immer mit Hack und Soße dazwischen. Dann zupfe ich den Mozarella darüber und den geraspelten Parmesan.... höre ich da Kritik, von wegen Mozarella und Baharat passen nicht zusammen? Jeans und Oper passen auch nicht unbedingt zusammen, wird aber auch gemacht, oder?! Erlaubt ist, was schmeckt und gefällt und ich mag nicht so gern warmen Feta, aber das könnte wohl eine Alternative sein.


Wir haben das gute Stück dann bei 180°C ca. 40 Minuten brodeln lassen. Wer den Käse nicht so verbruzzelt mag, sollte den vielleicht erst gegen Ende der Garzeit auf den Auflauf geben. Auf jeden Fall muss alles fröhlich blubbern, denn der Kürbis soll ja in der Soße garen.



Bei uns gab es keine Beilage dazu, denn der Kürbis ersetzt uns bei dem Auflauf die Kartoffel, wer aber etwas zum Dippen der Soße braucht, ist vielleicht mit einem Stück Fladenbrot dazu ganz gut bedient, oder ein Löffel Reis. Dafür gab es bei uns aber ein leckeres Glas Rotwein......

Laßt es euch schmecken!

Sonntag, 24. Juli 2011

Tomaten.....

Die ersten Tomaten sind reif geworden und wurden von uns gebührend gewürdigt!



Es sind winzige Tomätchen der Sorte "Himbeerrose" und ich habe sie hier bei Irina gekauft, zusammen mit einigen anderen sehr interessanten Sorten. Jetzt warten wir gespannt auf die nächsten reifen Exemplare! Denn die Reisetomate, das gelbe Birnchen und der schwarze Prinz wollen auch probiert werden.....